CNC-Fräsenbau-Workshop in der Dingfabrik

Wer sich schon immer mal eine eigene Fräse bauen wollte hat an den Wochenende 19.-20. September und 26.-27.September Gelegenheit dazu. Die Gruppe cnc14 in der Kölner Dingfabrik veranstaltet einen Workshop in dem sich die Teilnehmer ihre eigene Fräse bauen können.

Die Fräse basiert auf einer Speerholzfräse die 2014 in der Zeitschrift ct Hacks zu finden war. Die Gruppe hat dies Modell etwas modifiziert und somit die Arbeitsfläche der Fräse vergrößert.

Verbaut wird ein Arduino Uno, Motoren-Steuerkarte und die Stromversorgung. Die Materialkosten liegen bei 880€ (ohne Spindel) und die Kursgebühr beträgt 360€. Die nötigen Teile werden von der Workshopleitung gekauft . Wer sich keine Fräse bauen will aber trotzdem mitmachen möchte der kann sich mit einem Co-Builder Tarif anmelden und dort mit bauen.

 

 

 

 

Text von Dingfabrik.de

Hellendahl: „Die Sperrholzfräse aus der Hacks 1/2014 ist sehr stabil, weil Meyer mit seiner Konstruktion die Hebelkräfte sehr gut in Schach halten konnte. Die verwendeten Zahnriemen sind mit Kohlefaser- oder Stahl verstärkt, zugstabilisiert und sorgen seit über 16 Monaten für eine präzise, spielfreie Führung von X- und Y-Achse.“ Das Basismodell der Hacksfräse wurde allerdings von Hellendahl abgewandelt und in seine heutige Form gebracht. Hellendahls Version hat einen deutlich größeren Arbeitsraum von 120 cm * 66 cm * 6,5 cm. Werkstücke können bis zu 20 cm hoch sein.

Bislang wurden auf der Fräse 2D-, 2.5D- und 3D-Modelle gefräst. Holz, Plexiglas, DiBond-Platten, Messing und Aluminium wurden bisher erfolgreich bearbeitet, aber: „Nach 16 Monaten haben wir die Leistungsgrenzen der Fräse immer noch nicht ausgelotet. Es bleibt spannend, was noch alles machbar ist und welche neuen Ideen die Teilnehmer entwickeln.“ so Hellendahl.

Das der Eigenbau den Workshop-Teilnehmern nicht nur Spaß bereit, erklärt Hellendahl so: „Kaum ist die Fräse fertig, haben die meisten Teilnehmer schon Ideen für Ergänzungen und Erweiterungen im Kopf und wollen gleich weiterbauen. Es zahlt sich aus, dass wir nicht nur einen Bauplan abarbeiten, sondern den Teilnehmern auch ein tieferes Verständnis für die Zusammenhänge vermitteln.“

Erweiterungen wie eine vierte Achse, eine leistungsstarke Spanabsaugung, manuelle Steuerung, Vakuum- oder Rampaplatten, Positionierungshilfen, etc, werden gemeinsam entwickelt und, so Birgit Hellendahl: „Wir versuchen aus allen Erweiterungsmodulen Workshops aufzusetzen und einen Wissenspool anzulegen. Die Hacks-Fräse ist eine sehr gute Grundlage für Änderungen und Erweiterungen.“

Fotoquelle:www.dingfabrik.de

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